Übergewicht und der daraus entstehende Typ 2 Diabetes sowie Dickdarmkrebs sind in der Oberrhein Region weit verbreitete ernährungsmitbedingte Erkrankungen, die die Lebensqualität in der Region massiv einschränken. Ergebnisse der Module "Monitoring" und "Bioanalytik" sollen zeigen, ob über den vermehrten Verzehr regional spezifischer Obst- und Gemüsesorten eine Vielzahl bioaktiver Inhaltsstoffe aufgenommen werden. Im Modul `Biofunktionalität´ wird die Wirksamkeit dieser Inhaltsstoffe aus regionalen Lebensmitteln in Bezug auf die Vorbeugung der o.g. chronischen Erkrankungen untersucht. Im Rahmen der Evaluierung von krebspräventiven Effekten werden wissenschaftliche Arbeiten von Dr. Francis Raul (INSERM U682, IRCAD, Strasbourg, Frankreich) in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittelchemie, Universität Karlsruhe (KIT), Deutschland durchgeführt. Neben Untersuchungen zum Krebs-präventiven Potential von Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen stehen weiterhin Studien zum Potential für die Prävention von Adipositas und seiner Folgeerkrankungen im Fokus. Im Rahmen dieser Untersuchungen wird die Effizienz der verfahrenstechnischen Optimierung (Bioformulierung) von Lebensmitteln (Inhaltsstoffen) anhand ausgewählter Biomarker evaluiert. Diese Arbeiten werden im Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung, im Max Rubner-Institut in Karlsruhe, Deutschland (Dr. Stephan Barth, PD Dr. Achim Bub) durchgeführt. Die Ergebnisse werden im Rahmen von Vorträgen (Kommunikation) kommuniziert sowie auch über die Informationsplattfom (Nachhaltigkeit) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.